Was macht ein Security Consultant?
Ein Security Consultant berät Unternehmen und Behörden bei der Verbesserung ihrer Informationssicherheit. Je nach Schwerpunkt bewertet er Sicherheitsniveaus, entwickelt Sicherheitskonzepte, begleitet ISO-27001- oder NIS2-Projekte oder plant die Einführung technischer Lösungen – meist in wechselnden Projekten bei unterschiedlichen Kunden.
Aufgaben
- Analyse des Sicherheitsniveaus (Gap-Analysen, Reifegradbewertungen, Security Assessments)
- Erstellung von Sicherheitskonzepten, Richtlinien und Roadmaps
- Begleitung von ISMS-Einführungen, Zertifizierungen und regulatorischen Projekten (NIS2, DORA, TISAX)
- Technische Beratung zu Architekturen, Cloud-Security, IAM oder Netzwerksegmentierung
- Workshops mit Fachbereichen und IT sowie Präsentation der Ergebnisse vor dem Management
Systeme & Tools
Qualifikationen
- Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder ein vergleichbarer Abschluss
- Erfahrung in Informationssicherheit – technisch, organisatorisch oder beides
- Zertifikate wie ISO 27001 Lead Auditor, CISSP, CISM oder Herstellerzertifizierungen
- Souveränes Auftreten beim Kunden, Moderations- und Präsentationsstärke
- Reisebereitschaft (je nach Beratungshaus) und sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Gehaltsspanne
55.000 – 105.000 € brutto/Jahr
Beratungen zahlen nach Karrierestufe; Big-4- und Strategieberatungen liegen meist über spezialisierten Boutiquen, verlangen aber mehr Reisetätigkeit. Selbstständige Berater rechnen über Tagessätze ab.
| Erfahrungslevel | Gehaltsspanne (brutto/Jahr) |
|---|---|
| Junior Consultant | 50.000 – 60.000 € |
| Consultant (2–5 Jahre) | 60.000 – 78.000 € |
| Senior Consultant | 78.000 – 100.000 € |
| Manager / Principal | 100.000 – 140.000 € |
Die genannten Werte sind recherchierte Orientierungswerte für den DACH-Raum und keine Gehaltsgarantie.
Karrierepfad
-
1
Junior Security Consultant
Mitarbeit in Kundenprojekten, Analysen und Dokumentation.
-
2
Security Consultant
Eigenverantwortliche Arbeitspakete, Workshops mit Kunden.
-
3
Senior Consultant
Projektleitung, fachliche Führung, Mitwirkung an Angeboten.
-
4
Manager / Principal
Kundenverantwortung, Business Development, Führung eines Beraterteams.
Dienstleister vs. Inhouse
In der Beratung lernst du viele Organisationen, Branchen und Reifegrade kennen und entwickelst dich schnell weiter. Als Inhouse-Security-Berater (z. B. in einer Konzern-IT) begleitest du Projekte langfristig und siehst, wie deine Konzepte im Betrieb wirken.
Häufige Fragen
Brauche ich als Security Consultant technische Tiefe?
Das hängt vom Schwerpunkt ab: GRC-Berater arbeiten stärker mit Normen und Prozessen, technische Berater mit Architekturen und Produkten. Ein solides Technikverständnis ist in beiden Fällen wichtig.
Wie viel reist ein Security Consultant?
Seit der Pandemie deutlich weniger als früher – viele Beratungen arbeiten hybrid mit Kundenterminen vor Ort für Workshops und Audits.
Was verdient ein Security Consultant?
Im DACH-Raum meist zwischen rund 50.000 € (Einstieg) und 100.000 € brutto pro Jahr; Manager und Principals liegen darüber.
Welche Zertifikate helfen in der Security-Beratung?
ISO 27001 Lead Auditor/Implementer, IT-Grundschutz-Berater, CISSP oder CISM – für technische Schwerpunkte zusätzlich Cloud- oder Herstellerzertifikate.
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